Außensteckdosen und Gartenlicht richtig installieren
Terrassenlicht, Steckdose für den Rasenmäher, Wegeleuchten mit Bewegungsmelder: Elektrik im Außenbereich muss Regen, Frost und Gartenarbeit aushalten. Falsch ausgeführt, wird sie zur Gefahr.
Welche Schutzarten draußen gelten
- IP44, spritzwassergeschützt: Mindestanforderung für Außensteckdosen und Außenleuchten
- IP55 oder IP65, strahlwassergeschützt: für Bereiche mit Gartendusche oder direktem Regen
- IP67 oder IP68: für Bodeneinbauleuchten und Anschlüsse im Erdreich
Muss ein Elektriker Außensteckdosen installieren?
Ja. Nach VDE 0100-410 werden Außensteckdosen und Außenstromkreise über einen FI-Schutzschalter mit höchstens 30 mA Auslösestrom abgesichert. Neue Leitungen und Stromkreise sind dem Elektrofachbetrieb vorbehalten. Leuchtmittel wechseln dürfen Sie selbst.
Erdkabel im Garten
- Verlegetiefe mindestens 60 cm, unter Wegen und Einfahrten tiefer oder mit Schutzrohr
- Kabeltyp NYY-J, das für die Verlegung im Erdreich zugelassen ist
- eigener Stromkreis mit eigener Sicherung im Verteiler
- Lageplan des Kabels, damit spätere Erdarbeiten sicher bleiben
Bewegungsmelder und Smart Home
Außenleuchten lassen sich mit Bewegungsmeldern, Dämmerungsschaltern oder über Smart Home steuern, zum Beispiel mit KNX oder Homematic. Bestehende Systeme wie Apple Home oder Google Home lassen sich einbinden.